Kolloidales Silber
Kolloidales Silber ist eine Flüssigkeit, in der
sich ultrafeine Partikel von hochreinen Silber befinden (sog.
Silberwasser). Üblich sind Konzentrationen von 1 bis 25 ppm
(Silberpartikel pro Million Gesamtpartikel).
Die Bezeichnung "Kolloid" bezieht sich auf eine
Substanz, die aus ultrafeinen Partikel besteht, sich unlöslich
und gleichmäßig in einer Flüssigkeit
verteilt und in einem gleichmäßigen Medium verbleibt.
Die
Partikel selbst bestehen aus Atomen und Molekülen des Silbers,
sind aber so winzig, dass sie mit dem bloßen Auge
nicht gesehen werden können. Ein Silberpartikel hat einen
Durchmesser von nur etwa 0,01µm. Das ist ein Millionstel
eines Zentimeters. Zum Betrachten sind daher spezielle Lichtmikroskope
notwendig.
Wegen ihrer geringen Größe und ihrer Ladung setzen
sich die Partikel nicht auf dem Boden des Gefäßes
ab, sondern schweben in der Flüssigkeit.
Farbe
Kolloidales Silber FarbeJe nach Herstellungsart variiert die Farbe der
Flüssigkeit dabei von klar bis gelb, gold und braun. Die Farbe kann
dabei ein Indiz für Partikelgröße der Kolloide sein. Je schwacher die
Verfärbung ist, desto kleiner sind auch die Silberpartikel.
Aufbewahrung

Kolloidales Silber ist sehr lichtempfindlich. So kann es bei starker
Sonneneinstrahlung innerhalb weniger Minuten oxidieren. Aber auch bei
normalen Tageslicht kann die Ladung der kolloidalen Silberpartikel
langsam abnehmen.
Bewahren Sie kolloidales Silber daher immer
lichtgeschützt auf (z.B. Violettglasflasche, Abb. rechts) und
verbrauchen Sie es möglichst innerhalb von drei Monaten!
Andere kolloide Edelmetalle
Neben kolloidalem Silber gibt es auch andere kolloide
Edelmetalle. Ein Beispiel ist Kolloidales
Gold, das im Vergleich zu kolloidalem Silber aber wesentlich
weniger bekannt ist.