Was ist kolloidales Silber?
Kolloidales Silber (lateinisch argentum colloidale, umgangssprachlich auch Silberwasser) bezeichnet mikroskopisch kleine Silberpartikel, die fein verteilt in reinem Wasser schweben. Als „kolloidal" bezeichnet man diesen Schwebezustand, weil sich die winzigen Partikel weder vollständig auflösen noch absetzen. Die Partikelgröße liegt typischerweise im Bereich weniger Nanometer bis wenige Hundert Nanometer.
Die Konzentration wird in ppm (parts per million, Milligramm Silber pro Liter) angegeben. Handelsübliche Produkte und selbst hergestellte Lösungen bewegen sich meist zwischen 5 und 25 ppm. Eine höhere ppm-Zahl bedeutet nicht automatisch eine „bessere" Lösung – entscheidend sind auch Partikelgröße und Reinheit.
Silber – ein uraltes Material neu betrachtet
Silber begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Schon in der Antike bewahrten Menschen Wasser und Wein in silbernen Gefäßen auf, und wohlhabende Familien aßen von silbernem Geschirr. Der Grund dafür ist die seit langem bekannte antimikrobielle Eigenschaft von Silber, die auch heute in der Technik genutzt wird – etwa in Wasseraufbereitung, Wundauflagen oder als Beschichtung von Oberflächen. Aus dieser langen Tradition heraus erlebt kolloidales Silber als Hausmittel eine anhaltende Beliebtheit.
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